Das frühzeitige Erkennen und Anwenden von Strategien zur Linderung psychischer Probleme ist entscheidend für den erfolgreichen Umgang mit diesen Problemen, aber die Suche nach Hilfe kann durch das mit psychischen Problemen verbundene Stigma erschwert werden. Mit Hilfe einer Online-Querschnittsbefragung unter australischen Tiermedizinstudenten sollten die Art und Häufigkeit ihrer Bewältigungsstrategien sowie die Beziehungen zwischen Selbststigmatisierung und Bewältigungsstrategien untersucht werden. Tiermedizinstudentinnen berichteten, dass sie eher instrumentelle und emotionale Unterstützung als Bewältigungsstrategien nutzen, während männliche Tiermedizinstudenten eher auf Humor zurückgreifen. Das Selbststigma hing mit weniger instrumenteller Unterstützung, größerer Selbstbeschuldigung und dem Geschlecht zusammen, während Männer, die mehr Humor als Bewältigungsstrategie einsetzten, mehr Selbststigma angaben. Die Verbesserung der Bewältigungsstrategien von Tiermedizinstudierenden und die Verringerung des Selbststigmas im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen sind wichtig, um das Wohlbefinden und die Widerstandsfähigkeit der Tierärzteschaft zu verbessern. Lies mehr HIER.
Querschnittsanalyse der Bewältigungsstrategien von Tiermedizinstudenten und der Stigmatisierung bei der Suche nach psychologischer Hilfe
Das Studium der Veterinärmedizin kann zu einem hohen Maß an akademischem Stress für Studierende führen. Studierende sind auch anfällig für nicht-akademische Stressfaktoren, wie Beziehungsprobleme und finanzielle Sorgen. All das kann zu psychischen Erkrankungen führen, die die Fähigkeit der Studierenden beeinträchtigen können, ihr Studium abzuschließen und eine erfolgreiche berufliche Laufbahn einzuschlagen.