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Zusammenhänge zwischen demografischer Vielfalt, psychischer Belastung und Selbstmordgedanken in der Tierärzteschaft: Eine landesweite Querschnittsstudie während der COVID-19.

Ziel dieser Studie war es, die Beziehung zwischen der demografischen Vielfalt und den Fachkräften in der Tiermedizin in Bezug auf ihre psychische Belastung und Suizidalität zu untersuchen. Außerdem sollte ermittelt werden, welche demografischen Faktoren mit der psychischen Belastung und den Suiziderfahrungen von Tierärzten in Verbindung stehen.

Von Scoresby, K.; Jurney, C.; Fackler, A.; Tran, C.V.; Nugent, W.; Strand, E. auf July 04, 2024

Methoden: In dieser Studie wurde ein webbasierter Querschnittsfragebogen verwendet, um die Prävalenz von Diversität, psychischer Belastung und Suizidalität bei Personen über 18 Jahren zu ermitteln, die in den Vereinigten Staaten im Veterinärbereich arbeiten. Auf die Studie gingen 2.482 Antworten ein, von denen 2.208 in die Analyse einbezogen wurden. Es wurden deskriptive Statistiken erstellt, um die Kategorien mit den höchsten Raten an psychischer Belastung, Suizidgedanken und suizidalem Verhalten zu ermitteln. Binomiale logistische Regressionen wurden durchgeführt, um die stärksten statistischen Prädiktoren für psychische Belastung (Kessler-6-K6), Suizidgedanken und Suizidverhalten zu ermitteln.

Ergebnisse: Von den 2.208 Befragten, die in die Analyse einbezogen wurden, litten 888 (41 %) unter ernsthaften psychischen Problemen und 381 (17,3 %) hatten in den letzten 12 Monaten Selbstmordgedanken. Die Ergebnisse der binomialen Regressionen zeigen, dass das Geschlecht, die soziale Schicht, das Alter und der Behindertenstatus die stärksten Prädiktoren für die psychische Belastung sind. Wenn man die psychische Belastung kontrolliert, sind die stärksten Prädiktoren für Suizidgedanken die sexuelle Orientierung, der Familienstand und die berufliche Rolle.

Implikationen: Die Beziehung zwischen der demografischen Vielfalt von Tiermedizinern und psychischer Belastung, Suizidgedanken und suizidalem Verhalten wurde bisher nur begrenzt erforscht. Diese Ergebnisse werfen ein Licht auf mehrere demografische Faktoren, die die psychische Gesundheit fördern und abschwächen, und zeigen, wie wichtig es ist, die Befragten in der veterinärmedizinischen Forschung nach ihren demografischen Identitäten zu fragen. In dieser Studie wird versucht, diese Faktoren für die psychische Gesundheit zu ermitteln, ohne Kategorien mit kleinen Stichprobengrößen zusammenzufassen, was die statistische Aussagekraft einschränkt, aber auch zeigt, wie man die Inklusivität in der Forschung erhöhen kann.

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