Stressige Reize führen zu Stressreaktionen, die sich negativ auf das körperliche und psychische Wohlbefinden auswirken können, und die Leistung der Studierenden im Tiermedizinstudium kann beeinträchtigt werden, wenn sie nicht über Bewältigungsressourcen verfügen. Es gibt zwar einige Untersuchungen zum Thema Stress bei Universitätsstudenten im Allgemeinen und bei Medizinstudenten im Besonderen, aber nur wenig über die Erfahrungen von Tiermedizinstudenten. Dieser Artikel beschreibt eine Studie der School of Psychology, die vom Department of Veterinary Clinical Sciences der Murdoch University in Westaustralien in Auftrag gegeben wurde. Sie sollte das Ausmaß und die Ursachen von Stress sowie die Häufigkeit und Art der Bewältigungsstrategien von Studierenden im vierten und fünften Studienjahr untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Studierenden dieser Kohorte häufig Stressfaktoren ausgesetzt waren und sich zumindest mäßig gestresst fühlten, aber nicht routinemäßig und systematisch eine Reihe von Bewältigungsstrategien einsetzten. Akademische Stressoren und die wahrgenommene Verantwortung, die mit dem Wechsel in praktische oder berufliche Bereiche verbunden ist, spielten eine große Rolle und wurden mit einem höheren Stressniveau der Studierenden in Verbindung gebracht, insbesondere mit körperlichen Folgeerscheinungen. Auch wenn die Zahl der Teilnehmer/innen gering war, ist es besorgniserregend, dass einige Schüler/innen Maßnahmen ergriffen haben, die potenziell schädlich sind. Hier werden einige Empfehlungen für Maßnahmen gegeben, die Tiermedizin-Studiengänge zur Stressbewältigung bei ihren Studierenden einsetzen können. Es werden Informationen über aktuelle Strategien im Lehrplan gegeben, um potenzielle Stresssituationen als Teil der beruflichen Entwicklung der Studierenden zu bewältigen.
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